Reklamationsordnung

1. Allgemeine Bestimmungen und Begriffsdefinitionen

Diese Reklamationsordnung wurde entsprechend den Bestimmungen des Gesetzes Nr. 80/2012 GBl., Bürgerliches Gesetzbuch sowie des Gesetzes Nr. 634/1992 GBl., Verbraucherschutzgesetz, in der Fassung späterer Vorschriften (im Weiteren nur "Gesetz") erstellt und sie bezieht sich auf die Verbrauchsgüter (im Weiteren nur "Ware"), bezüglich derer innerhalb der Garantiezeit das Recht des Käufers aus der Mängelhaftung (im Weiteren nur "Reklamation") geltend gemacht wird.

Der Käufer ist verpflichtet, sich noch vor der Warenbestellung mit der Reklamationsordnung und den Geschäftsbedingungen vertraut zu machen.

Verkäufer: KALEIDEU, s.r.o., ID: 04576080, UID: CZ04576080; mit Sitz in: K Hoře 1584, 67602 Moravské Budějovice, eingetragen im Handelsregister beim Kreisgericht Brno, Abteilung C, Einlagenblattnummer 90707. Beim Verkäufer handelt es sich um einen Unternehmer (um eine juristische Person), welcher direkt oder über andere Unternehmer Produkte an den Käufer liefert oder Leistungen erbringt.

Beim Kunden des Internetgeschäfts www.kaleideu.eu handelt es sich um den Käufer. Aufgrund der aktuellen Rechtsregelung wird zwischen einem Käufer unterschieden, welcher beim Abschluss oder bei der Erfüllung des Vertrags im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit oder sonstigen unternehmerischen Tätigkeit handelt sowie zwischen einem Käufer, bei welchem es sich um einen Verbraucher handelt.

Sofern es sich beim Käufer um einen Verbraucher handelt, beginnt der Garantiezeit mit der Übernahme der Ware durch den Käufer zu laufen. Die Garantiezeit beträgt 24 Monate - mit den von Gesetzes wegen festgelegten Ausnahmen. Die Garantiezeit verlängert sich um den Zeitraum, in welchem sich die Ware zur Reparatur während der Garantiezeit befunden hat. Bei einem Austausch der Ware beginnt die Garantiezeit von Neuem zu laufen.

Sofern es sich beim Käufer um einen Unternehmer handelt und dieser die Ware im Rahmen seiner unternehmerischen Tätigkeit käuflich erwirbt, finden die Bestimmungen des Gesetzes Nr. 89/2012 GBl., Bürgerliches Gesetzbuch Anwendung.

Die Garantie gilt nicht für Beschädigungen infolge eines Umgangs oder Verwendung der Ware, welche eindeutig zur Beschädigung des Produkts führt - am häufigsten durch einen Sturz bzw. weil die Ware im Widerspruch zu deren Verwendungszweck verwendet wird.  Des Weiteren gilt die Garantie auch nicht in Bezug auf den Verschleiß einer Sache infolge deren normaler Nutzung.

Auf Verlangen des Verbrauchers ist der Verkäufer verpflichtet, die Garantie in schriftlicher Form zu gewähren (Garantieschein). Sofern dies aufgrund des Charakters der Sache möglich ist, ist es ausreichend, wenn dem Käufer anstelle des Garantiescheins der Kaufbeleg für die Sache (Rechnung - Steuerbeleg) übergeben wird, welcher die Angaben beinhaltet, die im Garantieschein enthalten sein müssen.   Der Garantieschein muss den Handelsnamen des Verkäufers enthalten sowie die ID und den Sitz der Gesellschaft. Sofern eine längere als die gesetzliche Garantiezeit gewährt wird, werden vom Verkäufer die Bedingungen sowie der Umfang der längeren Garantie im Garantieschein festgelegt.

Der Verbraucher ist in allen von Gesetzes wegen festgelegten Fällen zum Vertragsrücktritt berechtigt. Gegenüber dem Verkäufer wird der Rücktritt ab dem Zeitpunkt wirksam, wo ihm die Erklärung des Käufers in Bezug auf den Vertragsrücktritt zugestellt wird, sofern alle von Gesetzes wegen erforderlichen Bedingungen erfüllt sind. Bei einem Vertragsrücktritt wird der Vertrag von Anbeginn storniert und die Vertragsparteien sind verpflichtet, sich gegenseitig alles zurückzugeben, was auf Grundlage des Vertrags erbracht wurde. Die näheren Bedingungen für den Rücktritt vom Kaufvertrag, einschließlich des Rücktritts von einem im Fernabsatz abgeschlossenen Kaufvertrag, sind in den Geschäftsbedingungen des Verkäufers enthalten - konkret im Art. 5 der Geschäftsbedingungen.

Sofern er sich beim Käufer um einen Verbraucher handelt, hat er im Rahmen der Geltendmachung der gesetzlichen Garantie - in Abhängigkeit vom Charakter des Mangels - folgende Rechte:

Wenn es sich um einen entfernbaren Mangel handelt: das Recht auf unentgeltliche, ordnungsgemäß sowie fristgerechte Beseitigung des Mangels, das Recht auf Austausch der mangelhaften Ware oder des mangelhaften Teils, sofern dies aufgrund des Charakters der Sache möglich ist, das Recht auf eine angemessene Ermäßigung vom Kaufpreis oder auf Rücktritt vom Kaufvertrag. Wenn es sich um einen nicht entfernbaren Mangel handelt, durch welchen die ordnungsgemäße Nutzung der Ware verhindert wird: das Recht auf Austausch der mangelhaften Ware oder auf Rücktritt vom Kaufvertrag. Die Bearbeitungsart der Reklamation wird vom Käufer ausgewählt - und dies im Rahmen der schriftlichen Geltendmachung der Reklamation beim Verkäufer. Der Verkäufer weist den Käufer darauf hin, wenn dessen Wahl unangebracht ist, und schlägt eine geeignete Variante vor (vor allem dann, wenn der Käufer eine Bearbeitungsform verlangt, welche sich auf einen entfernbaren Mangel bezieht, aber der Verkäufer  feststellt, dass es sich um einen nicht entfernbaren Mangel handelt). Sofern sich der Verbraucher nicht innerhalb einer angemessenen Frist für eine Bearbeitungsform der Reklamation entscheidet, wird diese vom Verkäufer ausgewählt.

Bei einer Ermäßigung kann die Ware später nicht aufgrund des Mangels reklamiert werden, für welchen die Ermäßigung gewährt wurde.

Sofern es sich beim Käufer um einen Unternehmer handelt:

Wenn es sich um einen Mangel handelt, der sich beseitigen lässt, wird die Ware repariert. Sofern eine Reparatur nicht möglich ist und aufgrund des Charakters des Mangels eine normale Nutzung möglich ist, kann der Verkäufer mit dem Käufer eine angemessene Ermäßigung vom Warenpreis vereinbaren. Bei einer Ermäßigung kann dieser Mangel später nicht reklamiert werden.

Wenn es sich um einen Mangel handelt, welcher sich nicht beseitigen lässt und durch welchen verhindert wird, dass die Sache ordnungsgemäß wie eine mangelfreie Sache verwendet werden kann, ist der Verkäufer berechtigt, die mangelhafte Ware gegen eine Ware mit den gleichen bzw. ähnlichen Gebrauchseigenschaften auszutauschen bzw. eine Gutschrift auszustellen.

2. Reklamationsbearbeitung

Bei einer eventuellen Reklamation wendet sich der Käufer schriftlich, per E-Mail oder telefonisch an den Verkäufer.
Die Reklamationsbearbeitung, einschließlich der Beseitigung des Mangels muss unverzüglich erfolgen, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen ab dem Tag, an welchem die Reklamation geltend gemacht wird, sofern zwischen dem Verkäufer und dem Käufer nicht eine längere Frist vereinbart wird. Nach Ablauf dieser Frist stehen dem Käufer die gleichen Rechte zu, als wenn es sich um einen nicht entfernbaren Mangel handeln würde.

Der Lauf der Frist zur Reklamationsbearbeitung wird in dem Fall unterbrochen, wenn der Verkäufer nicht alle Unterlagen erhalten hat, welche für die Reklamationsbearbeitung erforderlich sind (Warenteile, Kaufbeleg, etc.). Der Verkäufer ist verpflichtet, die Ergänzung der Unterlagen in der kürzestmöglichen Frist vom Käufer zu verlangen. Die Frist ist ab diesem Datum bis zur Lieferung der verlangten Unterlagen durch den Käufer unterbrochen.

Sofern die Ware an den Verkäufer geschickt werden muss, erfolgt dies durch den Käufer im eigenen Interesse in der Form, dass die Ware mit einem geeigneten sowie ausreichend Schutz bietenden Verpackungsmaterial verpackt wird, welches den Anforderungen zum Versand von zerbrechlicher Ware entspricht, einschließlich des kompletten Zubehörs. Die Ware ist vom Käufer mit den entsprechenden Symbolen zu kennzeichnen.

Die reklamierte Ware sendet der Käufer zusammen mit dem Reklamationsprotokoll an die Kontaktadresse des Verkäufers, wobei im Reklamationsprotokoll die Tatsachen enthalten sein müssen, welche für die Beurteilung der Reklamation maßgeblich sind - die näheren Angaben sind dabei auf dem Protokoll oben aufzuführen.


KALEIDEU, s.r.o.
nám. ČSA 35
67602 Moravské Budějovice

 

Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Bearbeitung sowie Geltendmachung der Reklamation ist die Zustellung der reklamierten Ware an den Verkäufer.  Mit dem Tag der Zustellung der reklamierten Ware beginnt die Frist für die Reklamationsbearbeitung zu laufen. 

Bei einer berechtigten Reklamation hat der Käufer das Recht auf entsprechende Erstattung der Versandkosten.
Sofern die reklamierte Ware per Nachnahme versendet wird, wird die Annahme dieser Sendung verweigert. Zum Bestandteil der Reklamation sollte der Kaufbeleg für die Ware sowie die Beschreibung des Mangels gehören.  Die vollständigen Informationen, welche zur Reklamationsbearbeitung erforderlich sind, kann der Käufer auf dem Reklamationsschein aufführen, welches er dem Verkäufer zusammen mit der reklamierten Ware per E-Mail bzw. auf dem Postweg unter der Adresse der Betriebsstätte vom Verkäufer übersenden oder persönlich in der Betriebsstätte übergeben kann.

Der Reklamationsschein kann hier heruntergeladen werden: Reklamationsschein von KALEIDEU 

Bei einem Rücktritt vom Kaufvertrag bzw. wenn eine Ermäßigung vom Kaufpreis gewährt wird, wird dem Käufer die betreffende Zahlung auf sein Konto überwiesen bzw. in bar an der Kasse am Sitz der Gesellschaft oder unter der oben genannten Kontaktadresse ausgehändigt. Bei einer Banküberweisung ist der Käufer verpflichtet, dem Verkäufer die korrekte Kontonummer mitzuteilen, auf welche der zurückerstattete Betrag überwiesen werden soll.

3. Abschließende Bestimmungen

Diese Reklamationsordnung wird am 7. Mai 2016 wirksam. Änderungen der Reklamationsordnung vorbehalten.

Das Formular für das Reklamationsprotokoll kann hier heruntergeladen werden: Reklamationsprotokol